Jan

Ich möchte Euch hier in meinem Erfahrungsbericht 5Elemente Ernährung gerne berichten, wie die Umstellung mein Leben positiv verändert hat.

Wie manch anderer fand ich meinen Weg zur 5 Elemente Ernährung erst durch eine schwere Krise. Ich war 50 Jahre alt und körperlich extrem geschwächt.

Aus unerklärlichen Gründen hatte ich in kurzer Zeit stark abgenommen. Egal, wie viel und was ich aß, nichts half. Mein Körper fing an Muskelmasse abzubauen und meine Nebennieren arbeiteten fast nicht mehr.
Ich hatte in der rechten Hand einen Tremor entwickelt, sodass ich feine Arbeiten nicht mehr ausführen konnte, was mich als Tischlermeister und beim Arbeiten mit dem Lötkolben im elektronischen Bereich sehr behindert hat.
Meine Verdauung war eine Katastrophe: mehr ‚auf der Flucht‘ und die Luft im Bad verpestend. Es fühlte sich an, als ob mein Körper alles Gegessene nur noch schnellstmöglich wieder loswerden wollte.
Längere Autofahrten waren von fast stündlichen Zwangspausen geprägt, weil meine Blase so gereizt war. Ebenso war die Nachtruhe dadurch gestört: ein- bis zweimal pro Nacht musste das Klo aufgesucht werden.
Drei bis vier starke und langwierige Erkältungen pro Jahr waren die Regel. Die Bronchien waren gereizt und der Husten im Herbst und Winter fast durchgehend mein Freund. Liebevoll nannte mich meine Frau ‚Hustelinchen‘. Hustenlöser half nur sehr bedingt.
Meine Füße waren bis oberhalb der Fußgelenke bis auf wenige Tage im Sommer eiskalt bis auf die Knochen. Meine Hände waren meist ebenso kalt und die Blässe stand mir ins Gesicht geschrieben.

Für die Schulmedizin war ich gesund. Organisch und neurologisch war alles in Ordnung und auch die Laborwerte lagen alle innerhalb der Grenzwerte.
Das sei das Alter und andere würden sich freuen, wenn sie etwas abnehmen würden und meine Figur hätten.
Dass es bei mir mittlerweile an die Körpersubstanz ging, interessierte nicht. Aus westlicher Sicht wurde eine massive Essstörung in Betracht gezogen. Und das, obwohl ich stets mit Genuss aß und große Portionen verdrückte.

Meine Ernährung war aus westlicher Sicht vollkommen okay und gesund. Sie bestand morgens aus Brot (ohne Butter) mit Honig und Marmelade, dazu einen Becher kalte Milch. Zum zweiten Frühstück um 9.00 Uhr gab es einen knackigen Apfel.
Mittags aß ich Brot mit Aufschnitt und einen Fruchtjoghurt. Nachmittags zu Hause nach der Arbeit eine Banane und ein Stück Kuchen.
Das Abendessen war die größte und einzige warme Mahlzeit am Tag und bestand meist aus Pasta.

So kam der Zeitpunkt, wo ich nicht mehr ein noch aus wusste. Ich hörte von der 5 Elemente Ernährung.
Am Anfang war ich sehr skeptisch, aber da es für mich wirklich an die Substanz ging, habe ich mich darauf eingelassen.

Die nunmehr drei warmen Mahlzeiten am Tag zeigten ihre erste Wirkung. Nach einem Jahr hatte ich kaum noch kalte Füße und konnte im Sommer schon teilweise barfuß laufen! Mein Gesicht bekam wieder Farbe.
Auch meine Erkältungen wurden seltener und weniger intensiv. Die heißen Kraftsuppen zum Mittag wirkten Wunder.

Nur mein Gewicht änderte sich nicht. Das sollte noch einige Anpassungen in der Ernährung aber auch Unterstützung auf psychischer/seelischer Ebene benötigen und dauerte insgesamt zwei Jahren.

Heute habe ich wieder Substanz aufgebaut und meine Mitte gestärkt.
Mein vegetatives Nervensystem hat sich beruhigt. Der Tremor kommt nur noch, wenn ich sehr erschöpft bin und ich brauche nachts nur noch selten aufzustehen, um zur Toilette zu gehen.
Mein Darm ist so gestärkt wie seit Jahren nicht mehr und nicht mehr auf der Flucht!

Aber das Beste von allem: Das Essen nach den 5 Elementen schmeckt mir besser als meine frühere Ernährung 🙂
Ich genieße morgens meinen warmen Brei, ein Gefühl, als ob mein Magen in eine weiche Decke gebettet wird.
Meine Kollegen schauen mittags oft neugierig und etwas neidisch von ihren Brotstullen zu meinen leckeren warmen Salaten oder Suppen herüber. Thermobehälter sind dafür eine sehr praktische Erfindung.

Und da sich alle sieben Jahre die Körperzellen erneuern, kann es noch viel besser werden!